Der neue Personalausweis

Details zur Vorbereitung der deutschen eID-Funktion für die EU-weite Nutzung

Die deutsche eID-Funktion kann künftig EU-weit verwendet werden

Durch die Notifizierung ermöglicht Deutschland den Nutzerinnen und Nutzern der deutschen eID-Funktion des Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels die Verwendung der eID-Funktion in Verbindung mit Verwaltungsdienstleistungen der EU-Mitgliedstaaten.

In der Grafik ist dieser Prozess erkennbar durch den grünen Pfeil und den grünen Kasten.

Abbildung: Die gegenseitige Anerkennung der nationalen eID-Lösungen innerhalb der EU Abbildung: Die gegenseitige Anerkennung der nationalen eID-Lösungen innerhalb der EU Abbildung: Die gegenseitige Anerkennung der nationalen eID-Lösungen innerhalb der EU Quelle: BMI

Technische Voraussetzung für die Anerkennung der eID in den anderen EU-Mitgliedstaaten ist die Bereitstellung einer Software, der sogenannten Middleware. Sie stellt die Schnittstelle zwischen der eID-Funktion des Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels sowie den eID-Lösungen der anderen Mitgliedstaaten dar.

Erste grenzüberschreitende Integration der deutschen eID

Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts der Niederlande, Österreichs und Deutschlands wurde die deutsche eIDAS-Middlewared.h. der angepasste eID-Server mit eIDAS-Schnittstelle – erfolgreich in das niederländische eID-System integriert.

Die Integration der deutschen eIDAS-Middleware in den niederländischen Authentisierungsdienst ist abgeschlossen und wurde am 23.01.2017 in den Wirkbetrieb überführt.

Seither kann die eID-Funktion des Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels zur grenzüberschreitenden Identifizierung bei der niederländischen nationalen eID-Infrastruktur genutzt werden.

Niederländische Verwaltungsdienste sollen nun nach und nach an den Authentisierungsdienst angeschlossen werden. Neben dem deutschen wurde auch das österreichische eID-System erfolgreich an die niederländische Infrastruktur angeschlossen.